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Reggio-Pädagogik

Die Kita Glühwürmli folgt den pädagogischen Ansätzen der Reggio-Pädagogik. Die Reggio-Pädagogik stammt aus der Provinz Reggio Emilia im Norden Italiens. Loris Malaguzzi, ein ehemaliger Leiter der kommunalen Einrichtungen, gilt als ihr Gründer, weil seine Ideen eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung der Reggio-Pädagogik spielten.

Die Reggio-Kitas bezeichnen sich als „lernende Organisationen“. Sie halten sich nicht an bestimmten Theorien fest, sondern sind offen für alle Forschungserkenntnisse und setzen sich in der Praxis damit auseinander.

 

„Die kindliche Entwicklung stellt sich (…) nicht als individuelle Angelegenheit dar, sondern als ein Prozess, der sich innerhalb einer Gemeinschaft vollzieht.“ Malaguzzi

 

Die Reggio-Pädagogik legt besonderes Augenmerk auf das soziale Umfeld. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kind, Eltern und Pädagogen spielt eine entscheidende Rolle. Obwohl das Kind von Beginn an ein kompetentes Wesen ist, braucht es zu seiner Entfaltung kompetente Erwachsene und auch andere Kinder. Dabei liegt die Verantwortung in der Gemeinschaft, im Austausch von allen Beteiligten.

 

„Ein Kind hat hundert Sprachen.“ Malaguzzi

Die Reggianer gehen davon aus, dass Kinder die unbegrenzte Fähigkeit besitzen, sich vielseitig auszudrücken. Dabei brauchen die Kinder kompetente Erwachsene und fördernde Rahmenbedingungen, die die Ausdruckspotenziale der Kinder fördern und individuelle Sinneserfahrung ermöglichen.

„Die Fähigkeit, sich zu sozialisieren und zu erinnern, zu kommunizieren, Rückschlüsse zu ziehen oder abzuwandeln, aufzunehmen und zu verstehen, ist den Kindern genetisch gegeben. Über den Umgang mit Menschen, Dingen, Ideen entwickeln sie sich weiter.“ Malaguzzi

Wir sehen das Kind als eifrigen Forscher und aktiven Konstrukteur seines eigenen Wissens mit hundert Sprachen.

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